el Gaucho Steakhouse – (m)ein Erfahrungsbericht

el Gaucho – die Grazer Familie Grossauer will sich mit dieser Marke einen großen Namen machen wenn es um (argentinischen) Steakgenuss von höchster Qualität geht. Interessant dabei für mich ist, dass es tatsächlich von der Einrichtung her ziemlich überall gleich aussieht. Mir gefällt´s, modern und stylisch, aber nicht übertrieben und durch die warmen Farbtöne auch nicht kalt und unpersönlich wie in manch anderem Lokal. Auch das Angebot ist überall dasselbe – eine Gastrokette eben. So weiß man immer was einen erwartet, egal an welchem Ort man ein el Gaucho Lokal besucht. Aktuell gibt´s Lokale ja in Graz, Baden bei Wien, Wien, und in München. Das El Gaucho im Landhaus nutzt im Sommer einen Innenhof um seinen Gästen Sitzmöglichkeiten im Freien zu bieten.

Ein großes Plus: Auch auf guten Service wird großer Wert gelegt. So weiß das Personal gut über die angebotenen Produkte Bescheid und hat uns immer kompetent und freundlich beraten wenn es um die Wahl des richtigen Steaks ging oder aber auch um passende offene Weine. Hier hatte ich in Wien das schöne Erlebnis, dass ich einen Malbec – die Rebsorte hatte ich bisher noch nie getrunken – kosten durfte. Nun wird sich der eine oder andere denken dass das für ein gehobenes Lokal nichts Besonderes ist, aber nach meinen Erfahrungen ist das nicht selbstverständlich. Ein wenig mehr Auswahl würde ich mir aber schon wünschen, so wie in den meisten Lokalen in denen ich war ist auch hier das Angebot sehr übersichtlich.

Die Steaks sind sehr gut gebraten worden („medium-well“ bestellt). Dazu wurde uns in Baden auch verschiedene Pfeffersorten gereicht, in Wien war das nicht der Fall. Sehr positiv: Im Lokal in Baden hatten wir ein Steak einmal falsch bestellt – „medium rare“ statt „medium well“. Da uns das Fleisch dann zu rot war baten wir um nachbraten und bekamen sogar ein neues Steak. Unser Lieblingssteak ist das Rumpsteak. Sehr schön weich das Fleisch. Wer gerne mal mehrere Steakarten kosten möchte der ist mit einem Spieß ganz gut beraten, da gibt’s vier verschiedene Sorten drauf. Weiterlesen

Das Steiermarkdorf in Wien – Der Rathausplatz wird grün-weiß

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Für alle Steirer die in Wien leben – so wie ich – immer wieder ein Highlight: Das Steiermarkdorf am Rathausplatz. Auch dieses Jahr im April 2016 stellen sich die verschiedensten Regionen vor – von den Köstlichkeiten zu essen und zu trinken über Wander- und Ausflugsziele bis hin zu Übernachtungsmöglichkeiten. Hier merkt man schon ganz klar das Qualität eindeutig das wichtigste ist, auch wenn das natürlich seinen Preis hat. Vom Schilcher Schnäpsen über Kernölvarianten, Äpfeln, Käse u.v.m. – natürlich alles in Tracht, und auch die vielen Prinzessinnen wie die Lipizzanerprinzessin oder die Narzissenkönigin und Narzissenprinzessin aus dem Ausseerland dürfen nicht fehlen. Die perfekte Gelegenheit auch gleich zu jausnen. Das Verhackertbrot, Schinkenspezialitäten, Backhuhn, und Süßes wie Buchteln und steirische Krapfen lassen keine kulinarischen Wünsche offen. Das ländliche Steiermarkdorf am Rathausplatz vor dem altehrwürdigen, mächtigen Wiener Rathaus, das ist schon ein einzigartiges Flair.  Weiterlesen

Kreative Spargelrezepte! – So ideenreich schmeckt die Spargelzeit

Die Spargelzeit ist wieder da und als Spargelfan habe ich mal ein paar kreative Rezepte zusammengesucht. Die Klassiker schön und gut, aber mal etwas anderes als Spargel mit Sauce Hollandaise und Kartoffel darf´s dann doch auch schon mal sein. Also hier ein paar Kreativvorschläge:

Spargel-Cocktail:

Zutaten:

2 kg mitteldicker Spargel

2 Pkg. Toastschinken

1 Dose geschnittene Ananas

Frischer Schnittlauch

2 Dotter

250 ml Öl

1 EL Sauerrahm

1-2 TL Estragon

Zubereitung:

  • Spargel schälen, in mundgerechte Stücke schneiden, in Wasser kochen -> Butter, Zucker, Salz, Zitronensaft
  • Schinken und Schnittlauch schneiden
  •  Ausgekühlter Spargel + restliche Zutaten vermischen
  • Mayo (Zubereitung am besten im Quick-Chef von Tupperware):Dotter, Senf, Salz, Prise Zucker, Schuss Zitronensaft langsam mischen, nach und nach Öl hinzu + Sauerrahm

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Bienengarten Edelsbach – Bienen hautnah freiwillig erleben

Im beschaulichen Edelsbach liegt der Bienengarten, auf den wir durch die Genusscard bei unserem Aufenthalt in Feldbach gekommen sind. Mit der Genusscard gibt´s da eine kostenlose Führung und jede Menge wissenswertes über Bienen und deren Leben sowie über die Imkerei zu erfahren. So nahe kommt man Bienen normalerweise freiwillig nicht, aber bereits da lernt man schon, dass auch die Bienen einen meiden, solange man selber ruhig ist und keine Gefahr darstellt.

Alleine der Bienengarten an sich ist sehenswert. 46 Blumenbeete in Wabenform auf 2500 Quadratmeter wurden von Imker Manfred Frühwirt angelegt. 25 Bienenvölker arbeiten im Bienengarten, insgesamt 300 besitzt die Familie Frühwirt, die sie im Umkreis von ca. 100 km zur Honiggewinnung einsetzt. Wie wir erfahren, werden hier auch Schulklassen aufgeklärt.

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Fromagerie zu Riegersburg

„The Cheeseartist“ nennt sich Herr Bernhard Gruber, Inhaber der Käsemanufaktur „Fromagerie zu Riegersburg“ – und in das kulinarische Vulkanland gesellt sich zu Schokolade, Edelbrenner, Schinkenmanufaktur und exzellenten Winzern perfekt ergänzend der Käse.

Ein kleiner Feinkostladen ist die Fromagerie, nur einen Steinwurf von der Zotter Schokolademanufaktur entfernt, in dem Käse gereift und von Käsefans verkostet wird. Interessant zu wissen: jeder Käse wird gekauft und in der Fromagerie veredelt, keiner kommt aus Eigenerzeugung.  Im Rahmen einer kleinen Verkostung (bzw. im Rahmen einer großen Verkostung) kann die Lagerung der Käsesorten besichtigt werden und der nette Mitarbeiter  erzählt wissenswertes über die Herkunft, Produktion, etc. Danach wird verkostet. Außerdem bietet die Fromagerie noch eine große Führung mit Verkostung, die macht der Chef persönlich. Wir gönnten uns mal eine kleine Führung inkl. Verkostung um EUR 3,50 pro Person und bekamen 5 Käsesorten auf einem Steinbrett angerichtet serviert. Die Kostproben hätten wir gerne etwas größer gehabt, aber es handelt sich eben nur eine Verkostung.

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