Ein Besuch im Stift Vorau

Das Augustiner Chorherrenstift Vorau ist nicht nur den heiratswilligen in der Oststeiermark ein Begriff und nicht umsonst ein beliebtes Ausflugsziel. Sehr imposant und gepflegt außen und sehr prunktvoll innen. Ja, fast schon zu prunkvoll, sehr bunt und viel Gold beeindrucken. Wir haben uns entschlossen, eine Führung mit zu machen. Es ist immer wieder sehr interessant, Geschichten aus vergangenen Zeiten zu hören, aber auch zu staunen was die Menschen zu dieser Zeit im Stande waren zu leisten. Wir können eine Führung nur empfehlen. Denn nicht nur die Kirche, sondern auch die Sakristei und die Bibliothek sind absolut sehenswert. Die Gemälde sind imposant und welch ein Wissenschatz in so einer Bibliothek liegt, ist kaum zu erahnen.

Sehr schön am Stift Vorau – rund herum gibt es auch Wanderwege. Die Beschilderung ist ausbaufähig, aber die Natur sehr zu genießen.

 

Ausflug nach Pöllau und Pöllauberg

Pöllau und Pöllauberg sollen auf alle Fälle einen Ausflug wert sein, wurde uns von Bekannten und Verwandten erzählt. Und da wir schon mal in der Gegend waren dachten wir uns, da schauen wir mal vorbei. Und siehe da, beides sind wirklich sehr feine und gepflegte Orte. Vor allem Pöllau hat sehr nette Häuser mit Stil – anderorts sieht man sowas leider selten. Pöllau ist natürlich von seinem Schloss bzw. ehemaligen Stift geprägt, der „Petersdom der Steirer“ ist mitten im Ort und das Ausflugsziel Nummer eins der Touristen in Pöllau. Sehr sehenswert ist auch der romantische und entspannte Schlosspark, mit seinen zahlreichen Rosen und Grünflächen. Leider kann man keine Gerüche mit einem Fotoapparat einfangen, sonst würde ich euch den Duft hier auch riechen lassen. Nach einem Toast im Café am Hauptplatz fuhren wir nach Pöllauberg. Wie der Name schon sagt liegt der Ort auf einem Berg bei Pöllau, und hier ist das Zentrum wieder eine Kirche. Eine sehr schöne Aussicht hat man von hier. Fazit: Pöllau ist wirklich einen Ausflug wert. Infos zum Schloss findet ihr u.a. unter https://www.steiermark.com/de/steiermark/ausflugsziele/schloss-und-stiftskirche-poellau_p154935

Ein Ausflug im Ausseerland

Bad Aussee, Grundlsee und Altaussee – das Ausseerland – das Ausseerland ist nicht zuletzt wegen dieser tollen Ausflugsziele eines der beliebtesten Reiseziele in der Steiermark. Also machen auch wir uns auf um zu sehen ob die Landschaft rund um Bad Aussee hält was sie verspricht.

Unser erstes Ziel ist Bad Aussee, eine feine Ortschaft. Man merkt, dass der Tourismus hier eine große Rolle spielt, aber dennoch wirkt Bad Aussee nur teils wie ein typischer Touristenort. Tradition spielt hier eine große Rolle, dass merkt man an den Häusern und für einen kleinen Ort vielen Trachtengeschäfte. Was wir noch nicht wussten – die Region ist bekannt für Lebkuchen. Das kennen wir eher aus Mariazell, aber sowohl hier als auch in den anderen beiden Ortschaften Grundlsee und Altaussee, die wir besuchten gibt’s an fast allen Ecken und Enden verschiedene Lebkuchen. Am besten selber hinfahren und entdecken – hier unsere Eindrücke:

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Leoben – Ausflugsziele, Sehenswertes & mehr

Als Einheimischer ist man sich ja wirklich oft nicht bewusst, was man eigentlich so alles vor der Haustüre hat. Habe mal wieder festgestellt, dass Leoben eine Stadt ist die schon einiges bietet. Darauf bin ich gekommen, da der Tourismusverband Leoben eine Broschüre für Gäste herausgebracht hat, wo schön übersichtlich gezeigt ist, was Touristen und natürlich auch einheimischen in Leoben erwartet. Hotels, Ausflugsziele, Essen und Trinken und Veranstaltungen im Jahr 2015. Ob Asia Spa, Stift und Brauerei Göss, Schwammerlturm oder Massenburg, ob Falkensteiner Hotel, Hotel Kongress und Gasthaus Schwarzer Adler. Die besten Adressen sind im GAST aufgelistet. Interessant: Auch die Stadteile werden vorgestellt. Also einfach im Tourismusbüro holen, kostet nichts. Auch für Einheimische zur Freizeitgestaltung geeignet. Und für Touristen ist das ohnehin so quasi Pflichtlektüre. 🙂

Tourismusbroschüre 2015 Leoben

Leoben Tourismusbroschüre

Leoben Tourismusbroschüre

Stift Rein bei Graz – Bericht einer Führung im ältesten Zisterzienserkloster der Welt

Manchmal befinden sich die großen Juwele ja auch gleich in der Nähe – und da sich zur Weihnachtszeit 2014 im Stift Rein eine Krippenausstellung befand, machen wir uns also auf zu diesem Zisterzienserkloster. Ganz ehrlich, wirklich viel hatte ich davon noch nicht gehört. Erzählt jemand von einem Besuch eines Stifts, so ist da meist von Stift Admont oder auch Stift Seckau die Rede. Nur wenig weit von Gratkorn entfernt liegt also nun das Stift Rein. Wo wir schon einmal da sind wollen wir auch gleich eine Führung machen – in einem so alten Kloster wird es ja sicherlich einiges interessantes zu erfahren geben.

Und so kam es auch. Pater August Janisch führte unsere kleine Gruppe (ca. 8 Leute) durch das Stift. Seit 1129 existiert es also nun also schon und ist somit das älteste Zisterzienserkloster der Welt, dass auch tatsächlich noch als Stift aktiv ist. Ruinenstätte die älter sind gibt es aber, erzählt Pater Janisch. Er führte uns begeistert durch sein Stift, nicht nur interessant sondern auch mit großer persönlicher Begeisterung. Allen Grund hat er ja, denn was die Mönche in der Vergangenheit geleistet haben, welche kulturellen Schätze sich im Stift Rein befinden und auch welche Bedeutung das Stiftsgymnasium für die Region hat – das ist schon aller Ehren wert!

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