Hotel Daniel in Graz – einzigartiger Loftcube am Dach

Das Hotel Daniel am Grazer Hauptbahnhof hat in etwas besonderes investiert: Weltweit einzigartig ist er, der LoftCube – eine Suite die EUR 600.000,- gekostet hat. Knapp 22 Meter über dem Boden, auf das Dach des Hotels per Kran gehievt wurde der 44 m2 große LoftCube und ist somit die am höchsten in Graz gelegene Suite.

Zur Suite gelangt der Gast über eine Treppe vom letzten Stockwerk. Am LoftCube schließt eine Sonnenterrasse an, von der aus man eine tolle Aussicht auf Graz und natürlich auch den Schloßberg und das Schloß Eggenberg hat.

Die Innenausstattung ist sehr schlicht und in braun und weiß gehalten, passend zum Design-Hotel Daniel eben. Das Highlight ist das Bett mit den Abmessungen von 2,20 m mal 2,20 m.

Ach ja, der Preis fehlt wäre auch interessant: Eine Nacht kostet ab EUR 340,-, buchbar ab 1. November 2014.

Fotos unter http://www.hoteldaniel.com/de/graz/rooms/loftcube.html

Loft Cube Hotel Daniel Graz

Loft Cube – Quelle: Hotel Daniel

Sehenswürdigkeiten in Graz

Sightseeing in Graz – Welche Sehenswürdigkeiten in Graz muss ich gesehen haben und wie lange brauche ich, bis ich Graz gesehen habe? Wo kann man in Graz gut essen gehen?

Diese Fragen bekomme ich häufig gestellt. Deshalb schreibe ich in diesem Artikel über die wichtigsten Sehenswürdigkeiten die man gesehen haben muss, und gute Lokalitäten in Graz.

Nun, die Frage wie lange man braucht, um Graz zu sehen, kann ich natürlich nicht beantworten, da Graz eine große Stadt mit einem vielfältigen Angebot ist. Je nach Vorlieben benötigt man einfach mehr oder weniger lang.

Grazer Uhrturm

Der Grazer Uhrturm ist DAS Wahrzeichen und zugleich die beliebteste Sehenswürdigkeit der Stadt Graz. Auch alle Neubauten und Einrichtungen im Zuge als Kulturhauptstadt Europas im Jahre 2003 konnten den Uhrturm nicht in seiner Bekanntheit und Beliebtheit übertrumpfen. Auf dem Grazer Schlossberg thront er über der Stadt, die Sicht über die Dächer von Graz ist wunderschön. Da das Grazer Kunsthaus nur wenige Schritte entfernt liegt, hat man auch einen schönen Blick auf andere Sehenswürdigkeiten von Graz. Um zu dem Turm zu gelangen kann zu Fuß gegangen werden, wobei es hier zwei Aufstiegsmöglichkeiten gibt. Von der Altstadt aus über die Stufen benötigt man etwa 20 Minuten. Für alle, die nicht zu Fuß gehen wollen, gibt es einen Aufzug im Berg. Etwa 200 Meter lang ist der Gang im Felsen bis zum Aufzug, der die Besucher in Sekunden auf den Grazer Schlossberg bringt. Dort angelangt, fällt nicht nur der Uhrturm als erstes auf, sondern eine schöne Grünanlage, die bei den Grazern und den Touristen sehr beliebt ist, da dort schön entspannt werden kann. Auch ein Lokal mit schönen Sitzmöglichkeiten und Aussicht befindet sich hier. Ich persönlich bin dort nicht eingekehrt, aber der Ruf in Graz ist ein ganz guter. Dort oben herrscht eine richtig entspannende Atmosphäre, und so nahe am Uhrturm – da sind Fotos Pflicht! Schon imposant dieser von unten doch etwas klein wirkende Uhrturm, wenn er plötzlich hautnah vor einem steht. Die Grünanlagen rund um den Turm sind geschmückt mit vielen Blumen, uns persönlich haben die Rosen am besten gefallen. Weiterlesen

SK Sturm Graz – 100 Jahre Jubiläumsspiel

Die Fußballsaison startet nun nach der Winterpause wieder. 🙂

Wie ich  freuen sich nun viele Fußballfans auf viele spannende Spiele. Als Steirer möge es mir verziehen werden, ich halte dem SK Sturm Graz die Daumen.

Der SK Sturm – ein Verein, der schon immer für hitzige Gemüter und Diskussionen sorgte. Kein Wunder, die Art, Fußball zu spielen und zu leben ist nicht alltäglich. Seit Ex-Präsident Hannes Kartnig sich immer wieder mit den „bösen“ Wienern mit ihren eigenwilligen Organisationen, die eine Bevorzugung von Austria Wien und Rapid Wien vermuten ließen, anlegte, ist dies auch nach der Ära Kartnig ungebrochen. Die Sturm-Mannschaft spielt feinen Fußball, die Spieler erspielen sich viel Sympathie. Und da dieses Jahr mit einigen sehr respektablen Europapokalauftritten gespickt war, ist eine Art Euphorie ausgebrochen. Dabei stand der SK Sturm Graz noch vor wenigen Jahren vor dem finanziellen Aus und der Auflösung, doch hier vollbrachten einige Leute wahre Wunder und ermöglichten so einen Neustart.

Warum nun also dieser SK Sturm Graz mein Lieblingsverein ist? Nun, dem SK Sturm beim Fußballspielen zuzusehen macht Freude, die vielen jungen Spieler beißen sich richtig in ihre Aufgaben und die Stimmung im Stadion ist einfach toll. Die Spiele sind mit knapp 15.000 Zusehern zumeist ausverkauft, die Sektoren 9-13, wo der harte Kern der  Sturmfans sitzt bzw. steht bzw. 90 min. durchgehend feiert, sorgen für tolle mitreißende Stimmung. Sprechchöre, Gesänge und Choreographien sorgen für Unterhaltung abseits des Rasens.

Von allen Rängen ist die Sicht toll, die Preise aber zählen zu den höchsten aller Bundesligavereine. Das Bier ist sehr gut, der Fanshop nur vor oder nach dem Spiel erreichbar. Dazwischen kann leider kein Fanartikel erworben werden, am Stadion innerhalb der Absperrungen gibt es nur die Ausschank.

Die Anfahrt ist mit der Straßenbahn sehr einfach, der Ostbahnhof befindet sich nur wenige 100 Meter entfernt. Parken in unmittelbarer Nähe ist in Parkgaragen zu hohen Preisen möglich, ansonsten gibts Kurzparkzonen.

Ich und meine bessere Hälfte haben uns das 100 Jahr Jubiläums-Spiel gegen Werder Bremen angesehen, das war mein Geburtstagsgeschenk (was für eine Frau!!!). Endstand war 0:0, Werder spielte zwar nicht in Bestbesetzung, hatte dafür aber Glück, dass zwei Tore wegen Abseits abgepfiffen wurden. Die Zuschauer waren zufrieden, meiner Freundin, die zum ersten Mal ein Profi-Spiel gesehen hat, hats auch gefallen. Also, wer mal einen schönen Fußball-Nachmittag oder -Abend erleben will, ist beim SK Sturm Graz sehr gut aufgehoben.

Schauts euch mal ein Spiel an, lassts euch auf die Stimmung ein und feierts bei der Fußball-Party mit. Wer davor noch kein Fußballfan war, wird danach einer sein!!

Hotel Strasser – Graz

Für Touristen, die nicht viel Geld ausgeben und mit den öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs sein wollen, eignet sich dieses ca. 200 Meter entfernte, am Hauptbahnhof gelegene 3* Hotel ganz gut. Die Straßenbahnhaltestellen befinden sich wie der Bahnhof gleich ums Eck. Notfalls kann vom Hauptplatz aus auch zu Fuss gegangen werden (Dauer ca. 20 min.). Sowohl der Uhrturm, Hauptplatz und Jakominiplatz sowie die Oper können bequem und schnell erreicht werden.

 Bunt und gemütlich, die Zimmer klein, aber zweckmäßig. Leider keine Ablagefläche für das Gepäck, auch kein Tisch, nur ein Sessel. Die Kleiderschränke lassen sich seitlich öffnen, nicht wie gewohnt von vorne. Das Hotel möchte mit Massageduschen punkten, die in jedem Zimmer vorhanden sind, deren Massagestrahl ist allerdings so stark, dass man unmöglich davor setzen kann. Das Badezimmer aber ist sauber, Balkon keiner vorhanden. Das Frühstücksbuffet ist ausreichend – solides 3* Niveau.