Lange Nacht der Mussen 2010- die Teilnehmer

Lange Nacht der Museen (dieses Jahr am 2.Oktober), da wollte ich immer schon dabei sein. Diesmal wird es auch klappen, da hab ich schon alles vorbereitet. Ich werde mir als besonderes Zuckerl kein Museum der herkömmlichen Art ansehen, sondern Teilnehmer aus der heimischen Gastronomie besuchen. Ich freue mich schon besonders auf die Zotter Schokoladefabrik – ja, die nimmt auch teil – und auch eine Führung bei Gölles Schnapsbrennerei und Erzeugung von Essigspezialitäten steht auf meinem Programm.

Die Besucherzahlen sprengen ja Jahr für Jahr die Rekorde, trotz Krise werden auch diesmal tausende und abertausende daran teilnehmen. Auch wenn es viele Menschen nicht wahrhaben wollen – lehrreich ist sowas allemal. Mache ich eigentlich viel zu selten, aber wenn, dann nehme ich mir rihtig Zeit für die Führungen. Mein letzter Museumsbesuch war bei der Ausstellung „Alexander der Große“ im Kunstmuseum Leoben. Sehr lehrreich muss ich sagen! Hat mir sehr gut gefallen. Genaueres könnt ihr hier lesen. Weiterlesen

Ausstellung Alexander der Große – Kunsthalle Leoben

Die Ausstellung über Alexander der Große in der Kunsthalle sollte eine der erfolgreichsten in Leoben werden. Über 100.000 Besucher sind das Ziel, sie sollen die Ausstellung über den berühmten Feldherren „erobern“. Leider ist Fotografieren nicht erlaubt, sonst würde ich euch nun einige tolle Bilder zeigen – die Ausstellungsstücke sind alle mal sehenswert!

Wir wollten einiges erfahren, nicht einfach nur die Ausstellungsstücke ansehen, da bieten sich zwei Möglichkeiten: entweder alleine und mit Audioguide, oder ganz klassisch per Führung. Da wir einen Familienausflug unternahmen, entschieden wir uns für eine Führung. Es waren wirklich einige Leute da, die relativ kleinen Räume der Leobener Kunsthalle waren mit den etwa 30 Besuchern leider ziemlich voll. So musste man schon einige Male abwarten, bis der ganze Tross weitergezogen ist, bevor man einige Ausstellungsstücke über Alexander den Großen und seiner Zeit sehen konnte.

Nichts desto trotz sind die Skulpturen und Fresken wirklich interessant. Die Ausstellung beginnt mit der Geburt Alexanders und konzentriert sich auf dessen Feldzüge in den Osten, bis zu seinem Tod. Originale Stücke aus der Vergangenheit wie Münzen oder eine echte Rüstung  zeugen von vergangenen Zeiten, dazu passend Nachbildungen wie Portraits und Schlachtgemälde. Landkarten geben einen Überblick über die Wege Alexanders des Großen auf seinen Weg zum Kaiser von Asien. Mir hat besonders eine original nachgebaute Kriegslanze gefallen, die man aufheben konnte. Diese ist 6 Meter lang und wiegt 8 Kilo, wirklich nicht einfach, damit umzugehen! Für die Soldaten zu der damaligen müssen diese eine echte Qual bedeutet haben. Am Ende gibt es noch einen Film über Alexander den Großen, wobei aber Großteils wiederholt wird, was man zuvor gesehen hat, aber mit einigen interessanten Kommentaren  von Archäologen und Historikern.

Also, alle die diese Ausstellung noch nicht besucht haben, sollten dies nachholen. Absolut sehenswert!!