Die Massenburg in Leoben – Aussicht und Geschichte

Nur wenige Minuten Gehzeit von der Altstadt entfernt liegen die Überreste der einst stolzen Massenburg. Ein paar Schritte von der Gösser Straße aus sind notwendig dann ist man auch schon dort bzw. vorbei am Stadtpark „Am Glacis“ über den Dirnböckweg und die Massenbergstraße. Die Massenburg in Leoben galt immer schon als eine tolle Möglichkeit um sich einer schöne Aussicht über Leoben zu erfreuen. Dazu wurde vor einigen Jahren auch ein kleiner Aussichtsturm für die Besucher errichtet der eine schönen Überblick über Leoben ermöglicht. Dort ist auch beschrieben, was man in welcher Richtung sehen kann. Mein Favorit ist der Reiting wenn er noch mit Schnee bedeckt ist, das gibt wirklich ein tolles Panorama.  Von der Massenburg gelangt man auch weiter auf den Kalvarienberg, der PampichlerWarte und auch auf die Mugl – Kann ich für Spaziergänge und Wanderungen sehr empfehlen. Und so sieht es (von) dort oben aus.

el Gaucho Steakhouse – (m)ein Erfahrungsbericht

el Gaucho – die Grazer Familie Grossauer will sich mit dieser Marke einen großen Namen machen wenn es um (argentinischen) Steakgenuss von höchster Qualität geht. Interessant dabei für mich ist, dass es tatsächlich von der Einrichtung her überall gleich aussieht. Mir gefällt´s, modern und stylisch, aber nicht übertrieben und durch die warmen Farbtöne auch nicht kalt und unpersönlich wie in manch anderem Lokal. Auch das Angebot ist überall dasselbe – eine Gastrokette eben. So weiß man immer was einen erwartet, egal an welchem Ort man ein el Gaucho Lokal besucht. Aktuell gibt´s Lokale ja in Graz, Baden bei Wien, Wien, und in München.

Ein großes Plus: Auch auf guten Service wird großer Wert gelegt. So weiß das Personal gut über die angebotenen Produkte Bescheid und hat uns immer kompetent und freundlich beraten wenn es um die Wahl des richtigen Steaks ging oder aber auch um passende offene Weine. Hier hatte ich in Wien das schöne Erlebnis, dass ich einen Malbec – die Rebsorte hatte ich bisher noch nie getrunken – kosten durfte. Nun wird sich der eine oder andere denken dass das für ein gehobenes Lokal nichts Besonderes ist, aber nach meinen Erfahrungen ist das nicht selbstverständlich. Ein wenig mehr Auswahl würde ich mir aber schon wünschen, so wie in den meisten Lokalen in denen ich war ist auch hier das Angebot sehr übersichtlich.

Die Steaks sind sehr gut gebraten worden („medium-well“ bestellt). Dazu wurde uns in Baden auch verschiedene Pfeffersorten gereicht, in Wien war das nicht der Fall. Sehr positiv: Im Lokal in Baden hatten wir ein Steak einmal falsch bestellt – „medium rare“ statt „medium well“. Da uns das Fleisch dann zu rot war baten wir um nachbraten und bekamen sogar ein neues Steak. Unser Lieblingssteak ist das Rumpsteak. Sehr schön weich das Fleisch. Wer gerne mal mehrere Steakarten kosten möchte der ist mit einem Spieß ganz gut beraten, da gibt’s vier verschiedene Sorten drauf. Weiterlesen

Gösseum – Das Museum der Gösser Bier Brauerei

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Gösser Bier ist ja eines der bekanntesten und traditionsreichsten Biere der Steiermark ist und da ich gelesen hatte dass sie ein modernes, interaktives Museum besitzen haben wir uns gedacht da schauen wir mal hin. In dem Gösseum erfahren Bierfans wissenswertes rund um die Marke Gösser Bier, wie z.B. Die Geschichte der Brauerei, wie in der Vergangenheit Bier gebraut wurde und welche Tätigkeiten die Mitarbeiter damals waren ausführen mussten. Aber auch die Sponsoraktivitäten (in einem eigenen Raum) und die Bedeutung von Gösser Bier für die Region werden gezeigt. Dies wurde mit einer interaktiven Wand fein gelöst.

Zu guter Letzt gibt es wie bei allen anderen Brauereien auch eine Bierverkostung. Hier kann so viel verkostet werden wie man will. Dazu gibt es noch ein (ungefülltes) Weckerl. Und auch ein Abschiedsgeschenk gibt es, dies ist ein Schlüsselanhänger in Form einer Bierflasche mit integriertem Flaschenöffner. Fazit: Interessant und modern gestaltet, kann ich empfehlen.

Hinweis: Es gibt nur Führungen, auf eigene Faust mit Audioguide kann man das Gösseum nicht erkunden. Und für eine Führung auf Englisch bitte dort vorher anrufen, nicht alle Führer können Englisch.

Die Altenbachklamm in der Südsteiermark

Die Altenbachklamm in der Nähe des südsteirischen Unterhaag entlang der B69 ist eine Wanderung wert. 2,3 Kilometer Länge und ca. 400 Höhenmeter klingen vielleicht nicht so spektakulär, aber die paar hundert Meter gehen ziemlich steil bergauf – ein schönes Wadltraining! 😉

Da es ja auch die bekanntere Heiligengeistklamm in der Region gibt dachten wir es

werden schon nicht so viele andere Touristen dort wandern. Wie es sich herausstellen sollte haben wir uns getäuscht. Es war zwar Sonntag, aber ich denke mal dass auch an anderen Tagen viele Leute die Altenbachklamm entlang wandern. Interessant ist, dass auch Eltern mit Ihren kleinen Kindern in der Altenbachklamm wandern. Würde ich nicht empfehlen. Die großen spektakulären Wasserfälle darf man nicht erwarten, dafür aber ist die Aussicht am Ausstieg Panoramaschenke Tertinek vlg. Mukonig absolut empfehlenswert. Die Bilder geben die Schönheit der Realität halt auch hier leider nicht wieder.

 

Die Herzerlstraße in der Nähe der Südsteiermark

Die Herzerlstraße nahe der Südsteirischen Weinstraße ist ein beliebtes Ausflugsziel, vor allem natürlich für Verliebte. Diese Straße hat von einem gewissen Aussichtspunkt die Form eines Herzens. Und das mitten in den Weinbergen – sehr romantisch!

Direkt an der Grenze, aber eben schon auf slowenischen Grund führt die Familie Dreisiebner so etwas wie einen touristischen Weinbaubetrieb. Am Ende der Buschenschank sieht man die Weinberge bergab und entdeckt die Herzerlstraße. Viele Touristen wollen das sehen und dementsprechend macht die Familie auch ein Geschäft damit. Aber das ist ihnen wohl kaum zu verdenken, zumal die Preise durchaus moderat erscheinen. Wir haben zwei Achterl Wein getrunken und ein Stück Kuchen gegessen und genau EUR 5,- bezahlt. Das passiert einem in Österreich nicht so schnell. Die Deutschkenntnisse der Familie sind leider schlecht, aber irgendwie verständigt man sich schon. Und mit professionellem Personal wie in einer Buschenschank sollte man die Familie auch nicht vergleichen.

Wir hatten uns im Weingut Wolfgang Maitz in Ratsch an der Weinstraße für 3 Tage/2 Nächte einquartiert und sind von dort einfach die L613 „Sulztal an der Weinstraße“ entlanggefahren um dann in die Spicnik-Straße einzubiegen. Dort findet man anhand grüner Schilder mit Herzerlstraße schön zur Familie Dreisiebner.

Also wer seiner Liebsten eine Freude machen will der sollte dort hinfahren, kann ich nun aus Erfahrung sagen. 🙂