Die Massenburg in Leoben – Aussicht und Geschichte

Nur wenige Minuten Gehzeit von der Altstadt entfernt liegen die Überreste der einst stolzen Massenburg. Ein paar Schritte von der Gösser Straße aus sind notwendig dann ist man auch schon dort bzw. vorbei am Stadtpark „Am Glacis“ über den Dirnböckweg und die Massenbergstraße. Die Massenburg in Leoben galt immer schon als eine tolle Möglichkeit um sich einer schöne Aussicht über Leoben zu erfreuen. Dazu wurde vor einigen Jahren auch ein kleiner Aussichtsturm für die Besucher errichtet der eine schönen Überblick über Leoben ermöglicht. Dort ist auch beschrieben, was man in welcher Richtung sehen kann. Mein Favorit ist der Reiting wenn er noch mit Schnee bedeckt ist, das gibt wirklich ein tolles Panorama.  Von der Massenburg gelangt man auch weiter auf den Kalvarienberg, der PampichlerWarte und auch auf die Mugl – Kann ich für Spaziergänge und Wanderungen sehr empfehlen. Und so sieht es (von) dort oben aus.

Schloss Herberstein

Das Schloss Herberstein ist eine der bekanntesten unter den steirischen Schlössern, auch deshalb, weil mit dem Tiergarten Herberstein der größte steirische Zoo dort anschließt. Zu Fuß erreicht man das Schloß vom Tiergarten aus in etwa 15 Minuten, dazwischen kommt man zu einer hübschen Parkanlage mit vielen Blumen und Tieren. Auf dem Weg, der steil und für Frauen mit bestimmten Schuhen 😉 nicht unbeschwerlich ist, gibt es auch kleine Kunstausstellungen und ein Café.
Das Schloss der Gräfin Herberstein und ihrer Familie, die wegen finanzieller Ungereimtheiten in den Schlagzeilen waren, wurde im Laufe seiner Geschichte nie eingenommen, obwohl es in einem Tal liegt und strategisch für die damaligen österreichischen Truppen durchaus taktische Bedeutung hatte. Wie uns unser Führer durch das Schloss also mitteilte, war das Schloss vermutlich für alle Eindringlinge schlichtweg uninteressant, andere Burgen galten als strategisch wichtiger.

So konnte dieses Schloss im Laufe der Generationen ständig wachsen, der Innenhof und auch der Eindruck von außen sind absolut sehenswert. Der Innenhof lässt aufgrund seiner vielen Rundbögen bereits erahnen, dass hier mediterrane Einflüsse vorhanden sind. Die historischen Räume können nur im Rahmen einer Führung gesehen werden. Leider war es auch nicht erlaubt, Fotos zu machen, somit kann ich euch auch nicht viel zu sehen bieten.
Aber die Ausstellungsstücke und Möbel sowie die Einrichtung sind auf jeden Fall einen Ausflug wert. Auch private „Gemächer“ der Familie Herberstein befinden sich hier, leider durfte man nicht sehen, wie der Adel heutzutage haust. Tagungen und Seminare können in so manchem Raum abgehalten werden, das Geschirr, welches hoffentlich nicht mehr verwendet wird, hat einen unvorstellbaren Wert. Rüstungen, historische Bilder und auch die Arbeitsräume von Mitarbeitern können besichtigt werden, der Schlossführer erzählt so manche interessante Geschichten dazu.
Durch die vielen Stufen ist dieses Schloss allerdings nicht unbedingt für ältere Herrschaften geeignet.

Am Schloss befinden sich ein Café und die Möglichkeit, Souvenirs zu kaufen. Dieses Café bietet im Freien einige Sitzplätze, so kann die Sonne bei einem guten Kaffee oder kühlen Getränk genossen werden.

Riegersburg – Oststeiermark

Die Riegersburg, im oststeirischen Vulkanland gelegen, wurde auf einem erloschenen Vulkan erbaut und konnte von Feinden nie eingenommen werden.  Schon die Anfahrt durch Hügel, Weinhänge und Apfelplantagen ist sehr schön. Sie gilt als eine der schönsten Burgen der Welt mit prächtiger Aussicht über die Hügel der Südost-Steiermark und ist als Ausflugsziel absolut zu empfehlen, auch für Familien.  Hier findet die Ausstellung über Hexenverfolgung statt, auch ein Kletterpark und eine Greifvogelwarte mit Vorführungen laden zu Action und Erlebnis ein. Parkplätze gibt es am Fuße der Riegersburg genug, schon an der Kasse wird auf andere Sehenswürdigkeiten und kulinarischen Spezialitäten wie Wein, Vulkanschinken natürlich die Zotter Schokolade aufmerksam gemacht.

Von der Kassa am Fuße des Vulkanberges zur Riegersburg gelangt man zu Fuß, etwa 30 min. Gehzeit, oder per Steilbahn-Aufzug. Schon während des Aufstieges bzw. der Fahrt kann die Aussicht genossen werden. Oben angelangt, geht man durch die Burgtore in die Ausstellungsräume. Die Ausstellung ist sehr schön aufbereitet und unterhaltsam. Für besonders interessierte werden natürlich auch Führungen angeboten. Im Burghof gibt es einen Gastgarten, die Speisen und Getränke holt man sich vom Selbstbedienungsrestaurant. Vorsicht: Wir sind zu Fuß nur runter gegangen, es war sehr heiß und der Weg kam einen dadurch sehr lang vor. Etwas sauer waren wir dann, als man verschiedene Wege einschlagen konnte und keine Schilder waren. Den Großteil des Weges musste man sich darauf verlassen, dass man weiß wo ungefähr der Parkplatz sein musste.