England vs. Japan – Freundschaftsspiel vor der WM 2010

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Ausverkauftes Haus, tolle Stimmung und ein riesiger Aufmarsch an Pressefritzen – In der Grazer UPC Arena traf die englische Nationalmannschaft am Ende ihrer Vorbereitungen im steirischen Irdning auf die Nationalmannschaft von Japan. Die 2200 mitgereisten Fans der „Three Lions“ sahen sich 800 „Blue Samurais“ gegenüber.  Beide Fangruppen waren toll und sorgten für viel Wirbel auf den Tribünen.

 Für viel Wirbel wollten beide Mannschaften auf dem Feld auch sorgen, aber so richtig kamen beide Mannschaften in der ersten Hälfte nicht in Schwung. Die Engländer waren bemüht und versuchten, mit druckvollem Flügelspiel und einem laufstarken Wayne Rooney die Japaner unter Druck zu setzen. Aber vor allem im Spielaufbau zeigten sich die Engländer zu langsam, zudem fehlte ein Spielgestalter in der Mitte. Die Japaner waren taktisch sehr gut eingestellt: massiv in der Abwehr, gefährlich im Konter. Bei Ballbesitz waren sie technisch und spielerisch überlegen, die Engländer hatten kaum ein wirksames Rezept. So waren es auch die Japaner, die in Führung gingen. Tanaka verwertete einen flach und kurz gespielten Eckball, Tormann James war chancenlos. Ansonsten war alles was glänzte, die Anzüge der Trainer. Die Engländer versuchten es immer wieder mit vielen weiten Wechselpässen, für die gut organisierte Japanische Abwehr zu wenig. In der Pause  wechselte Englands Coach Fabio Capello einige seiner Spieler aus und wollte einiges an Schwung sehen. Und so war es Steven Gerrard, der die englische Nationalmannschaft nach vorn trieb, für viel Ballsicherheit, Koordination und Druck sorgte. Dieser Druck war es auch, der die Japaner zu zwei Eigentoren zwang.

Von den „Blue Samurais“ kam kaum noch was, zu sehr wurden sie in die eigene Hälfte gedrängt. Frank Lampard konnte es sich sogar leisten, einen Elfmeter zu verschießen. Somit kommen wir zu einem der besten Spieler – Japans Torhüter: Er hielt nicht nur den Elfmeter, er hielt einige Schüsse und vor allem Wayne Rooneys Schlenzer in Richtung Kreuzecke sensationell. In der zweiten Hälfte ließ es der Herrgott richtig regnen, vielleicht war auch dies ein Vorteil für die Mannen von der Insel.😉

Alles in allem hätten sich die tapferen Japaner aber ein Unentschieden verdient. Ein tolles Spiel vor einer tollen Kulisse und einem Medienaufgebot, das in Graz nur sehr selten zu sehen ist.  Interessant, mal englische und japanische Werbebanden gesehen zu haben. Die knallorangen und knallroten hätten sie sich aber sparen können, die lenken schon sehr ab.😉

Japan vs. England – am Ende des Spieles waren zumindest die Fans zufrieden. So ein Staraufgebot hat man eben nicht alle Tage in Österreich.

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