Morillon – der steirische Chardonnay

Der Morillon hat lange Tradition im steirischen Weinbau, diese Bezeichnung für Chardonnay ist auch nur in der grünen Mark zu finden. Die Steirer reisten nach der großen Reblauskatastrophe in die französische Champagne, um dort neue Rebsorten zu finden, die gegen die Reblaus resistent sind. So kam die Chardonnay-Rebe in die Steiermark. Sie wurde nach der Ortschaft, aus der sie mitgenommen wurde, benannt also Morillon-Rebe. Später im Laufe der Zeit nannten die Steirer die Rebe in Morillon um, wie sie noch heute heißt.

Farbe: Den Morillon gibt es in vielen Gelbstufen, von zartem blassem Gelb bis zu einem intensiven Strohgelb.

Geruch: Genauso unterschiedlich wie die Farbe sind auch die Geruchsnoten, aber immer fruchtig, erinnert oft an Zitrusfüchte.

Geschmack: Der Chardonnay und auch Morillon ist bekannt als eine rassige Rebsorte mit spritziger Säure. Säure und Alkohol harmonieren miteinander sehr gut.

Serviertemperatur: im Schnitt 10 – 12 Grad Celsius, hängt von Alter und Lagerung ab.

Lagerfähigkeit: Die Rebsorte Chardonnay zeichnet sich durch eine gute Lagerfähigkeit aus. Der Wein kann jung getrunken werden, aber auch nach 6-8 Jahren.

Zu welchen Speisen trinkt man den Morillon? Der Chardonnay gilt als ein vornehmer Wein, der zu besonderen Anlässen serviert wird, z.B.: Hummer, aber auch generell Fischgerichte, Käseauflauf und Schnittkäse, Pizza und Pasta.

Ein tolles Weingut, welches hochwertigen Chardonnay erzeugt ist das Weingut Tement. Der Morillon wird zur Erzeugung für die „steirische Klassik“ genutzt und auch für Lagenweine.

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s