Hotel Legenstein – Bad Gleichenberg

Hotel Legenstein: Ein 4* Hotel in Bairisch Kölldorf bei Bad Gleichenberg. Der Familienbetrieb bietet sowohl für Individualtouristen als auch für Seminargäste einen angenehmen Aufenthalt. Parkplätze sind ausreichend vorhanden, die Anfahrt ist einfach und rechtzeitig beschildert. Die Einrichtung ist ganz ok, aber nicht mehr ganz modern. Unser Arrangement: Kuschelpaket: 2 Personen, 2 Nächte, Halbpension, einmal Fondue-Abend (mit romantisch gedecktem Tisch),  einmal Frühstück aufs Zimmer, einmal Ganzkörperschönheitsbehandlung, einmal Entspannungsmassage, Bademäntel für den gesamten Aufenthalt,  für jeden einmal Inhalation, Magnetfeldliege oder Solarium.

Bereits beim Check-In lernten wir die große Stärke des Hotel Legenstein  kennen – die ausgesprochen nette und persönliche Betreuung durch das gesamte Personal. An der Rezeption, im Restaurant, im Wellnessbereich, an der Bar, selten sowas erlebt! Bereits beim Check-In bemühte sich der Rezeptionist, alle Termine mit uns abzuklären, was uns fast ein wenig überforderte und hektisch vorkam, weiters begrüßte uns der „Chef“ persönlich.  Kaum Wartezeiten im Restaurant, das Menü mit Fondue international und heimisch, qualitativ sehr gut – Service und Küche zeichnen sich durch soliden 4* – Standard aus. Das Salatbuffet ist ungewöhnlich umfangreich, sogar umfangreicher als in manchem 5*-Hotel. Die Auswahl an offenen Weinen könnte etwas umfangreicher sein, vor allem an Zweigelt hat man eine große Auswahl, andere Rebsorten kommen etwas zu kurz, die Beratung ebenfalls. Das durchwegs junge Personal ist sehr aufmerksam und freundlich. Am nächsten Abend nahmen wir am Vulkanbuffet teil. Dies war eine „Sonderveranstaltung“, die im Hotel wöchentlich stattfindet. Heimische Spezialitäten auf hohem Niveau erfreuten dabei unsere Gaumen.

Das Frühstücksbuffet war sehr umfangreich, allerdings vermissten wir süßes Gebäck – kein Kuchen, keine Croissants, keine Kipferl, leider. In punkto Säfte schien das Personal etwas nachlässig – auf das Auffüllen musste ich das eine oder andere Mal aufmerksam machen. Allerdings wurde dem sofort nachgegangen.

Der Wellnessbereich wird regelmäßig vom „Relax Guide“ mit einer Lilie ausgezeichnet, die ist er auch allemal wert. Zwei kleinere, beheizte Becken, eines innen mit Sprudel, eines außen, auch im Winter beheizt und beleuchtet. Sehr schönes Feeling, bei Schneefall zu schwimmen. Weiters bietet der Wellnessbereich einen Saunabereich mit einer Infrarot-Wärmekabine für 4 Personen, ein Dampfbad, eine Sauna und ein Laconium. Für körperliche Behandlungen gibt es einen Massage- und Fitnessbereich. Es werden sehr viele verschiedene Behandlungen angeboten, die nach meiner begrenzten Erfahrung auch preislich ok sind. Schön eingerichtet, haben die Gäste die Möglichkeit, einen Raum für Inhalationen zu nutzen, ein Solarium oder eine Magnetfeldliege. Natürlich hat auch die nette und kompetente Masseurin, die leider bei der Behandlung den Halswickel vergessen hatte, ihre Behandlungsräume. Ansonsten war sie bei den beiden Behandlungen (Ganzkörper-Kürbiskernbehandlung und Rückenmassage) sehr kompetent, freundlich und auf jeden Fall weiterzuempfehlen. Im Fitnessraum kann man sich schön austoben, aber die Kurzhanteln sind mit einem Maximalgewicht von etwa 10 Kilo nicht unbedingt etwas für Bodybuilder. Zusätzlich gibt es in jeder Woche noch ein paar Veranstaltungen. In unserer Woche war das gemeinsames Nordic Walking.

Unser Zimmer, ein schönes 4*Hotelzimmer der Kategorie „Bernstein“ (Doppelbett, Dusche, WC, Balkon und Wohnecke (mit Keksen auf dem Tisch – wir waren Anfang Jänner dort) aber keine Minibar. Es war sauber, mit Blick auf den beleuchteten Aussenpool und den verschneiten Garten. Die Dusche zeugte davon, dass das Hotel eben nicht mehr auf dem modernsten Standard, aber ganz gut in Schuss ist.

An unserem Abreisetag wurden wir mit einem Frühstück sehr schön auf einem Frühstückswagen im Zimmer verwöhnt. Die 15 Minuten Verspätung waren sofort vergeben – da war wirklich alles drauf hatten, was wir bestellt und auch was wir nicht bestellt hatten. Leider mussten wir einiges zurücklassen, alles zu essen war für 2 Personen praktisch unmöglich.

In der Umgebung befinden sich mehrere Haubenlokale und Buschenschanken für das leibliche Wohl, im Winter sollte man sich aber unbedingt über die Öffnungszeiten schlau machen. Als Ausflugsziele empfehlen sich die Schokolademanufaktur Zotter, die Altstadt von Bad Radkersburg und natürlich die Thermen in der Region. Im Sommer die Schlösserstraße, allen voran die Riegersburg mit ihrer Falkenschau. In Bairisch Kölldorf, gleich auf der anderen Straßenseite, befindet sich das größte „Feuerwehrauto“ Europas. Aus Beton und Plastik, schön bemalt, sorgt es für ein Lächeln, selbst bei Dauerschneefall.

Alles in allem hat uns der Aufenthalt sehr gut gefallen, sollten wir mal wieder in die Gegend kommen, werden wir uns einen erneuten Aufenthalt im Hotel Legenstein durchaus überlegen.

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